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Aktionen des Ortskuratoriums

Im Laufe der Jahre hat das Ortskuratorium Hamburg ganz unterschiedliche Veranstaltungen organisiert. Die engagierten Mitglieder konnten so auf die Notwendigkeit des Denkmalschutzes sowie auf die Arbeit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz aufmerksam machen.

Hier erhalten Sie einen Einblick in die vielfältigen Aktionen des Ortskuratoriums Hamburg.

Fördervertragsübergabe Haus Anna Elbe in den Vier- und Marschlanden

Ehepaar Tatiana und Stefan Timmann zusammen mit Hans Behringer und Elena Blankenburg (LOTTO Hamburg) vor dem Haus Anna Elbe. Foto: LOTTO Hamburg
Ehepaar Tatiana und Stefan Timmann zusammen mit Hans Behringer und Elena Blankenburg (LOTTO Hamburg) vor dem Haus Anna Elbe. Foto: LOTTO Hamburg

Mitte September konnte Ortskurator Hans Behringer einen Fördervertrag für die Sanierung des Hufnerhauses Anna Elbe am Altengammer Hauptdeich übergeben. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz kann mit Hilfe der Zweckerträge der Lotto Glücksspirale 40.000 Euro zur Verfügung stellen, welche für  wichtige Sanierungsmaßnahmen an dem 1715 errichteten Haus notwendig sind. Eine Besonderheit an dem in den Vier- und Marschlanden einzigartigen Gebäude sind die originalen in Blei eingefassten Fenster im Obergeschoss. Das Reetdach konnten die Eigentümer Tatiana und Stefan Timmann, welche den Vertrag in festlicher Tracht entgegennahmen, bereits erneuern.

 
 

"Luthers Idee wird zu Stein" - Vortrag im Gemeindehaus von St. Michaelis

Zahlreiche Zuhörer fand der Vortrag zum protestantischen Kirchenbau. Foto: David Böning
Zahlreiche Zuhörer fand der Vortrag zum protestantischen Kirchenbau. Foto: David Böning

Knapp 100 Zuhörer folgten am 30. August 2017 der Einladung des Ortkuratoriums Hamburg in Kooperation mit dem Forum St. Michaelis zur Vortragsveranstaltung "Luthers Idee wird zu Stein". Kerstin Haseloff, Kulturwissenschaftlerin und Mitarbeiterin der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, stellte in ihrem Vortrag nach einer allgemeinen Einführung in das Thema protestantische Kirchen aus sechs Jahrhunderten vor und zeigte auf, wie sich an diesen steingewordenen Glaubensbekenntnissen protestantische Überzeugungen ablesen lassen.

Das interessante Thema führte im Anschluss zu einer anregenden Diskussion zwischen der Vortragenden, dem Michel-Hauptpastor Alexander Röder und dem Publikum.


„Denkmale erleben“ – Führung in der Kirche St. Jacobi

Dr. Petters führt durch die St. Jacobi-Kirche. Foto: Hans Behringer
Dr. Petters führt durch die St. Jacobi-Kirche. Foto: Hans Behringer

Auf Initiative des Ortskuratoriums fand am 12.8. 2017 für Förderer der Deutschen Stiftung Denkmalschutz eine Führung durch die Kirche St. Jacobi in Hamburg, einem Förderprojekt, statt. Diese Kirche, erstmals 1255 als kleine Pilgerstätte außerhalb der Hamburger Stadtmauern erwähnt und im 14. Jahrhundert zu einer 3-schiffigen Kirche erweitert, ist heute Hamburgs einziges gotisches Bauwerk. Trotz der Kriegsschäden aus dem 2. Weltkrieg und einer insgesamt wechselvollen Geschichte beherbergt die Kirche neben der großen Orgel Arp Schnitgers seltene Kunstschätze wie drei mittelalterliche Altäre: den Trinitatisaltar der Böttcherzunft, den Lukasaltar der Malerzunft und den St. Annenaltar der Fischerzunft. Die Teilnehmer folgten den Ausführungen des emeritierten Probstes Dr. Petters besonders zum Lukas- und Annenaltar mit großem Interesse. Abschließend konnten die Teilnehmer noch den 1710 neu ausgestalteten Herrensaal, den Versammlungssaal der leitenden Kirchenherren über der Sakristei, besichtigen.

Fördervertragsübergabe St. Nikolai Finkenwerder

Fördervertragsübergabe vor dem schon eingerüsteten Kirchturm. Foto: Peter K. Muentz
Fördervertragsübergabe vor dem schon eingerüsteten Kirchturm. Foto: Peter K. Muentz

Die St. Nikolai-Kirche liegt m Landscheideweg in Finkenwerder. Das neugotische Bauwerk wurde 1881 fertiggestellt. Bei der großen Sturmflut 1961 wurde das Bauwerk beschädigt und durch Werner Kallmorgen, von dem auch der Kaispeicher A, der Sockel der Elbphilharmonie stammt, modern umgestaltet. Der gesamte Bau ist sanierungsbedürftig, die Deutsche Stiftung Denkmalschutz unterstützt die Sanierung des Turms mit 40.000 Euro. Ortskurator Hans Behringer übergab den Fördervertrag Anfang August an Torsten Krause, Thomas Rübke und Sabine Schmitz vom Kirchenkreis Hamburg-Ost.

Torsten Krause, Thomas Rübke und Sabine Schmitz vom Kirchenkreis Hamburg-Ost zusammen mit Ortskurator Hans Behringer. Foto: Peter K. Muentz
Torsten Krause, Thomas Rübke und Sabine Schmitz vom Kirchenkreis Hamburg-Ost zusammen mit Ortskurator Hans Behringer. Foto: Peter K. Muentz
 
 

Fördervertragsübergabe an die Altonaer Viktoria-Kaserne

Rückansicht der drei Blöcke der Viktoria-Kaserne. Foto: Jakob Börner
Rückansicht der drei Blöcke der Viktoria-Kaserne. Foto: Jakob Börner

Die Wiederherstellung der bauzeitlichen Sprossenfenster an der Viktoria-Kaserne in Hamburg-Altona wird durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz mit Hilfe von Lotto Hamburg unterstützt. Elena Blankenburg von Lotto Hamburg übergab zusamenn mit dem Hamburger Ortskurator Johann Behringer Anfang August den Fördervertrag an Frank John von der fux eG. Unter dem Dach der fux eG leben und arbeiten in der ehemaligen Kaserne von 1883 rund 200 Menschen der Kreativbranche.  

 
 

„Denkmale erleben“: Besichtigung des Reformgartens des Landhauses Puls

Anlässlich der Übergabe des symbolischen Fördervertrages durch das Ortskuratorium Hamburg trafen sich Spender und Freunde der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und der Freien Evangelischen Gemeinde Norddeutschland sowie Nachbarn am 22. Juli auf der Gartenterrasse des Landhauses Puls in Niendorf zu Kaffee und Kuchen.
Die Förderung durch die DSD beträgt € 35.000 und wird aus Mitteln der Glücksspirale/Lotto Hamburg finanziert.
Den Höhepunkt der Veranstaltung bildete der Vortrag von Herrn Dr. Beck, Abteilung Gartendenkmalpflege beim Denkmalamt Hamburg , der mit großem Engagement über das Landhaus und seinen Erbauer sowie über den Gartenarchitekten Erwin Barth, der das Konzept der Gartenanlage entworfen hat, referierte. Anhand noch vorhandener Pläne wurden von Herrn Dr. Beck die Besonderheiten der Gartenanlage erläutert.
Im Anschluss an das Referat fand eine fachkundige Führung mit Erläuterungen vor Ort durch Herrn Dr. Beck statt. Die zunehmende Begeisterung der Teilnehmer für die Gartenanlage zeigte sich an den vielen interessierten Fragen, die Herr Dr. Beck zu beatworten hatte. Spontan sagte die Leitung der Jugendbauhütte, Frau Strauch, den Neubau der verlorenen Gartenbank für die zentrale Sichtachse nach alten Plänen zu.
Der Förderbetrag ist zunächst für die Sanierung des zentralen Wasserbassins vorgesehen, die weitere Restrukturierung der Gartenanlage wird unter der fachkundigen Begleitung von Herrn Dr. Beck erfolgen.


Grundton D-Konzert im Harburger Speicher am Kaufhauskanal

Im historischen Speicher am Kaufhauskanal. Foto: Reiner Schwartz
Im historischen Speicher am Kaufhauskanal. Foto: Reiner Schwartz

In Hamburgs ältestem Speicher, dem Speicher am Kaufhauskanal von 1827, gastierten am 14.7.2017 vor 150 begeisterten Zuhörern die international renommierten Jazzmusiker Jackie Terrasson, Piano, und Stéphane Belmondo, Trompete, im Rahmen der „Grundton D- Konzerte“ des Deutschlandfunks in Zusammenarbeit mit dem Ortskuratorium der Stiftung. Das Kuratorium war mit einem attraktiven und gut besuchten Stand mit dem Schwerpunkt „Jugendbauhütten“ vertreten. Silke Strauch und Reiner Schwartz informierten die interessierten Besucher über unsere Stiftung und besonders das Projekt „Jugendbauhütte Hamburg“. Dabei konnte festgestellt werden, dass es sich bei einem großen Teil der 150 Besucher um Förderer handelte, der überwiegende Teil aber – mehr als 100 Besucher – die Stiftung nur vom Hörensagen kannte. So bestand gute Gelegenheit, diese Gruppe mit der Stiftung vertraut zu machen.
Der Erlös dieses besonderen Konzertabends kommt der Jugendbauhütte Hamburg zugute.


„Denkmale erleben“ – Florian Sonnleitner in der Rellinger Kirche

Florian Sonnleitner in der Rellinger Kirche. Foto: Hans Behringer
Florian Sonnleitner in der Rellinger Kirche. Foto: Hans Behringer

Zum dritten Male konnte das Ortskuratorium Florian Sonnleitner, den Ersten Konzertmeister im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, für ein Benefizkonzert am 24.6.2017 in einem von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz geförderten Denkmal gewinnen, diesmal in der Rellinger Kirche. Der Künstler erfreute die Zuhörer mit Solowerken für Violine von Johann Sebastian Bach und Paul Westhoff und besonders mit seinem hinreißenden Vortrag von Bachs Sonata III C-Dur BWV 1005. Florian Sonnleitner mit seiner Barockvioline von Guadagnini zeigte sich begeistert vom barocken Kirchenraum und dessen Akustik: „Für mich persönlich das Highlight des Jahres.“ Die rund 180 Zuhörer spürten das, dankten mit großem Beifall und spendeten den höchsten Betrag seiner bisherigen Benefizkonzerte.


„Denkmale erleben“: Dreitägige Busexkursion nach Brandenburg/Havel

Konzipiert und geleitet vom Ortskuratorium Hamburg sowie angeboten im Katalog des Reiserings Hamburg führte die sechste Exkursion in Folge vom 20.-22. Juni 2017 erneut zu von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz geförderten Denkmalen, diesmal in der Stadt Brandenburg und der umliegenden Mittelmark. Die Förderer und Interessenten konnten wieder erleben, wie vielfältig und erfolgreich die DSD die Spendengelder für ganz unterschiedliche, auch abseits gelegene Denkmale mit teils bedeutender, weitgehend unbekannter Geschichte einsetzt.
Besucht wurden der Dom in Brandenburg, die Klosteranlage Lehnin, die Dorfkirchen und Dorfanlagen in Ribbeck („Herr von Ribbeck auf Ribbeck…“) und Paretz, die Schlösser in Reckahn und Paretz sowie in Groß-Behnitz das Landgut Stober (ehem. Landgut von Borsig) mit den Backsteinfassaden der Hofgebäude im Stil der Schinkelschule und der Grablege von Borsig. Auf das technische Denkmal des Ringofens der Ziegelei in Glindow folgte der berühmte Blumengarten Karl Foersters in Bornim.
Wieder sorgte der Name DSD für über das Übliche hinausgehende Führungen. Unvergessen der gewaltig aus der Krypta heraustönende Gesang des „pater noster“ vom Führer im Brandenburger Dom oder die temperamentvolle und wissensreiche Führung Herrn Stobers in Groß-Behnitz.


„Denkmale erleben“: Tagesreisen 2017 zu geförderten Denkmalen

In diesem Jahr hat das Ortskuratorium Hamburg zusammen mit der Firma Reisering Hamburg Tagesreisen zu Förderprojekten nach Schleswig-Holstein und in das Hamburger Umland durchgeführt. Beide Reisen konnten wir bei herrlichem Frühsommerwetter genießen. Für das leibliche Wohl hatte die Firma Reisering bestens vorgesorgt.

Prinzenhaus Plön, St. Petri-Kirche zu Bosau und Schloss Eutin
Am 11.Mai besuchten wir zunächst das Prinzenhaus in Plön. Nach einem freundlichen Empfang mit Sekt hatten wir einen interessanten Vortrag zur Geschichte, der Restaurierung und der jetzigen Nutzung des Hauses. Danach konnten wir die strahlend weiße 800 Jahre alte St. Petri-Kirche zu Bosau besichtigen. Zum Ende der Exkursion wurden wir vom Stiftungsvorstand des Eutiner Schlosses empfangen und hatten einen beeindruckenden Rundgang durch das hervorragend restaurierte Schloss Eutin.

Barockkirche St. Severini (HH Kirchwerder), Jugendbauhütte-Hufnerhaus (HH Allermöhe), St. Pankratius-Kirche Neuenfelde und Christianskirche in Hamburg-Ottensen
Am 1. Juni war unsere erste Station die St. Severini-Kirche in den Vier- und Marschlanden mit Besichtigung und einem Vortrag des Gemeindepastors zur Geschichte und der barocken Ausstattung der Kirche. Danach sind wir zur neu gründeten Hamburger Jugendbauhütte-Hufnerhaus gefahren. Frau Strauch und Frau Weiss haben mit ihren Vorträgen über das außerordentliche Engagement der dafür gegründeten Gesellschaft zur Rettung und Restaurierung des 400 Jahre alten Bauernhauses berichtet. Die anwesenden „Jugendbauhüttler“ stellten sich vor und zeigten ihre Freude an der Arbeit in der Jugendbauhütte. Einmal quer durch den Hamburger Süden sind wir ins Alte Land zur St. Pankratiuskirche nach Neuenfelde gefahren. Das ganz besondere Erlebnis dort war ein Orgelspiel des Kantors auf der restaurierten Arp Schnitger Orgel.Zum Abschluss sind wir in Änderung unseres ursprünglichen Programms nicht zur Rellinger Kirche sondern zur Christianskirche in Hamburg-Ottensen gekommen. Auch dort hatten wir einen fundierten Vortrag zur Entstehung der Kirche und deren Wiederaufbau nach den Krieg.

 
 

„Denkmale erleben“: Frühlingsfest auf Hof Eggers

Informationsstand des Ortskuratoriums Hamburg mit Gertraud Mißun und Reiner Schwartz. Foto: Reiner Schwartz
Informationsstand des Ortskuratoriums Hamburg mit Gertraud Mißun und Reiner Schwartz. Foto: Reiner Schwartz

Das Frühlingsfest am 21.5. 2017 war auch wegen des schönen Wetters sehr gut besucht. Das Ortskuratorium Hamburg war mit einem Stand vertreten, an dem sich Interessierte über den Beitrag der Stiftung zum Denkmalschutz in Deutschland und insbesondere in Hamburg informieren konnten.
Ein Höhepunkt des Festes war die Übergabe eines weiteren Fördervertrages über 12.500 € durch Gertraud Mißun und Reiner Schwartz vom Ortskuratorium Hamburg an die Denkmaleigentümer Henning Beeken und Georg Eggers, diesmal für verschiedene Arbeiten an der Bohlenscheune aus dem Jahre 1631. „Der Hof ist für Hamburg ein Aushängeschild, das einmalig ist. Da ist es unsere Bürgerpflicht zu fördern“, sagte Rainer Schwartz. Für Förderer der Stiftung erläuterte Georg Eggers bei einer exklusiven Hofführung die Besonderheiten der Anlage und lud anschließend zu Kaffee und Kuchen ein.

Henning Beeken und Georg Eggers wird der Fördervertrag übergeben. Foto: L. Diekmann
Henning Beeken und Georg Eggers wird der Fördervertrag übergeben. Foto: L. Diekmann

Oldtimerausfahrt des ASC

Mitglieder des ASC bei der Führung in der Heiligen-Geist-Kirche in Barmstedt. Foto: Jan Diekmann
Mitglieder des ASC bei der Führung in der Heiligen-Geist-Kirche in Barmstedt. Foto: Jan Diekmann

Wieder hatte sich der Allgemeine Schnauferl Club Hamburg auf seine traditionelle Frühjahrsausfahrt begeben, diesmal am 29. April 2017 mit rund 120 Teilnehmern in das westliche schleswig-holsteinische Randgebiet. Für die Mittagsrast wurde in Barmstedt ein Restaurant in einer aufwendig restaurierten und ausgestatteten alten ehemaligen Backstein-Wachsfabrik angefahren. Da die Heilig-Geist-Kirche, ein Förderprojekt der DSD, nur wenige hundert Meter entfernt liegt, hatte Jan Diekmann, auch Mitglied unseres Ortskuratoriums, deren Besichtigung ermöglicht. Die seit kurzem hellstrahlende Kirche mit ihren auch frisch restaurierten Kunstwerken beeindruckte die Besucher sehr, die anschließend Broschüren über das Wirken der DSD im Hamburg und Schleswig-Holstein bekamen.


Messestand auf der Art Fair 2017

Messestand auf der Art Fair 2017. Foto: Wolfgang Grandinger
Messestand auf der Art Fair 2017. Foto: Wolfgang Grandinger

Erneut warb das Ortskuratorium auf dieser Kunstmesse vom 7. bis 9. April im Großen Börsensaal der Handelskammer Hamburg für die Aufgaben der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und wies auf die zahlreichen Veranstaltungen unseres Kuratoriums wie Konzerte oder Baustellenführungen in oder Reisen zu geförderten Denkmalen hin. Reges Interesse fanden die Produkte des Monumente Verlages. Viele Besucher nahmen Informationsmaterial mit und wollen künftig über unsere Veranstaltungen informiert werden.

 
 

Die Patriotische Gesellschaft stellt sich vor am 16. März 2017

Leuchter, der mit Hilfe der Deutschen Stiftung Denkmalschutz saniert wurde. Foto: Karin Desmarowitz
Leuchter, der mit Hilfe der Deutschen Stiftung Denkmalschutz saniert wurde. Foto: Karin Desmarowitz

In einer gemeinsamen Veranstaltung stellten das Ortskuratorium Hamburg und die Patriotische Gesellschaft vor ca. 130 sehr interessierten Teilnehmern die von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz geförderten Restaurierungsmaßnahmen wie die Instandsetzung des Fleetsockels, der Fenster und Fassaden sowie der Kronleuchter vor.
In zwei Gesprächsrunden unter Moderation von Frau Wibke Kähler-Siemssen und Herrn Johann Behringer, Ortskurator Hamburg leisteten Frau Dr. Ingrid Nümann-Seidewinkel und Herr Prof. Dr. Jürgen Lüthje vom Vorstand der Patriotischen Gesellschaft sowie Herr Stephan Hansen als Vorstand der DSD und Frau Annette Liebeskind als Leiterin der Denkmalförderung der DSD umfangreiche und informative Beiträge. Themenbereiche waren bezüglich der Patriotischen Gesellschaft deren Geschichte, Selbstverständnis, Tätigkeitsbereiche sowie die Bedeutung des Denkmals und des Denkmalschutzes. Im Bereich der DSD wurden die Aufgaben der DSD, insbesondere die Denkmalförderung behandelt. Der Architekturhistoriker, Herr Dr. Jörg Schilling hielt einen Kurzvortrag über die Baugeschichte des Hauses und relevante soziokulturelle Zusammenhänge. Das Haus konnte abschließend besichtigt werden.
Die Vertreter der DSD zeigten sich sehr erfreut über die gelungenen Restaurierungsmaßnahmen. Der Abend klang bei Wein und Brezel sowie einem munteren Gedankenaustausch aus.

 
 

Preisgeld für Hufnerhaus

Prof. Horst von Bassewitz hat das Preisgeld des ihm verliehenen Sieghardt v. Köckritz-Preises in Höhe von 25.000 € für die neue Jugendbauhütte Hamburg zwecks Restaurierung ihres Hufnerhauses bestimmt, das auch Förderprojekt der DSD ist. Von ihr auf 47.000 € aufgestockt, übergaben am 16.12.2016 der Preisträger und Benedikt Buhl vom Vorstand symbolisch den Fördervertrag an das Hufnerhaus im Beisein von Presse, Mitgliedern des Ortskuratoriums und vieler Unterstützer der Jugendbauhütte, während Reetdachdecker und Jugendbauhüttler an den letzten offenen Stellen des riesigen Daches arbeiteten.

Näheres können Sie hier lesen.


Ortskuratorium Hamburg am Hubertustag in Volksdorf

Mitglieder des Ortskuratoriums Hamburg im Wagnerhof des Museumsdorfs. Foto: Henrik Kühl
Mitglieder des Ortskuratoriums Hamburg im Wagnerhof des Museumsdorfs. Foto: Henrik Kühl

Wieder haben Mitglieder des Ortskuratoriums anläßlich des Hubertustages am 20.11.2016 im Wagnerhof des Museumsdorfes Volksdorf, dessen Spiekerhus die Stiftung gefördert hat, mit einem Informations- und Büchertisch für die Deutsche Stiftung Denkmalschutz geworben. An diesem "Hubertustag" erfuhren die Besucher Wissenswertes über die Themen Wild und Wald, Hege und Jagd sowie über die Zusammenhänge von Naturschutz, moderner Jagd und Forst- und Feldwirtschaft. Fachvorträge und Jagdhornbläser rundeten das Programm ab. Pastor i. R. Rolf Dabelstein las eine Hubertusmesse unter freiem Himmel. An unserem Stand zeigte sich wieder reges Interesse am Thema Erhaltung und Pflege einzigartiger Kulturgüter.

 
 

Darf Baugeschichte rekonstruiert werden?

Diskussion um Wiederherstellung und Nachbau historischer Architektur

Dieses Thema behandelte der Architekturhistoriker Professor Ingo Sommer am 16.11.2016 vor 80 Zuhörern im Bachsaal des Gemeindehaus der Hauptkirche St. Michaelis anhand auch zahlreicher Hamburger Beispiele in einem reich bebilderten Vortrag mit anschließend reger Diskussion. Viele Denkmalpfleger fühlen sich nur der Originalsubstanz von Gebäuden verpflichtet und lehnen die Rekonstruktion eines verlorenen Bauwerks ab, sprechen von Replik oder Attrappe. Andere sehen darin keine Fälschung und verweisen darauf, dass Architektur immer repariert und rekonstruiert wurde. Ob Baudenkmale bleiben durften oder verschwinden mussten, ob die Substanz erhalten wurde, ob Reparaturen möglich waren oder ob zeitgemäße Neubauten entstehen durften, das hat nicht nur mit Kunst, Ästhetik oder Zeitgeist zu tun, sondern auch mit Politik und Macht. So stellte der Referent Beweggründe für Abrisse, Motive für Bauwerkrekonstruktionen und die Position von Denkmalschutz und moderne Architektur dabei dar.
Herr Prof. Sommer hat den Vortrag dankenswert zur Veröffentlichung für unsere Förderer und Interessenten freigegeben. Lesen Sie ihn hier.


"Denkmale erleben"
Paul-Gerhardt-Kirche - Benefizkonzert von Florian Sonnleitner

Florian Sonnleitner während des Konzerts in der Paul-Gerhardt-Kirche. Foto: Bert Wallowy
Florian Sonnleitner während des Konzerts in der Paul-Gerhardt-Kirche. Foto: Bert Wallowy

Mit diesem Konzert des ersten Konzertmeisters des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks stellte das Ortskuratorium den Förderern und Interessenten ein gefördertes, auf den ersten Blick aber durchaus sperriges Denkmal der 1950er Jahre vor. Florian Sonnleitner erläuterte und spielte Werke für Violine solo von J. G. Pisendel, J. S. Bach und E. Ysaÿe und ließ mit seinem Vortrag die Musik und diesen Raum für die Besucher zu einem Gesamterlebnis werden. Auch Herrn Sonnleitner gefiel es dort so gut, daß er zusammen mit der Gemeinde und Besuchern den Abend ausklingen ließ. Der Gemeinderat war beglückt über so noch nicht gehörte Musik in dieser Kirche in Bahrenfeld - ein würdiger Auftakt der Feiern zu ihrem 60-jährigen Bestehen. 65 Besucher dankten dem Künstler mit Spenden von 580 €.

 
 

Impressionen vom Tag des offenen Denkmals 2016

Das Ortskuratorium Hamburg präsentierte anlässlich des Tages des offenen Denkmals zusammen mit der neu gegründeten Jugendbauhütte Hamburg das Hufnerhaus in Allermöhe. In seinem Kern stammt es aus dem Jahre 1547 und wird in den nächsten Jahren durch die Teilnehmer der Jugendbauhütte saniert und ausgebaut.

Besucher im Flett des Hufnerhauses. Foto: Silke Strauch
Besucher im Flett des Hufnerhauses. Foto: Silke Strauch
Außen am Hufnerhaus erläutert Caroline Weiss die Sanierung der Fenster. Foto: Silke Strauch
Außen am Hufnerhaus erläutert Caroline Weiss die Sanierung der Fenster. Foto: Silke Strauch
 
Außenführung mit Caroline Weiss (OK und Jugendbauhütte Hamburg). Foto: Silke Strauch
Außenführung mit Caroline Weiss (OK und Jugendbauhütte Hamburg). Foto: Silke Strauch
Führung durch das Hufnerhaus. Foto: Silke Strauch
Führung durch das Hufnerhaus. Foto: Silke Strauch
 
Führung mit Caroline Weiss (OK und Jugendbauhütte Hamburg) im Flett des Hufnerhauses. Foto: Silke Strauch
Führung mit Caroline Weiss (OK und Jugendbauhütte Hamburg) im Flett des Hufnerhauses. Foto: Silke Strauch
Frau Mißun vom Ortskuratorium Hamburg informiert Besucher über die Stiftung. Foto: Silke Strauch
Frau Mißun vom Ortskuratorium Hamburg informiert Besucher über die Stiftung. Foto: Silke Strauch
 

„Denkmale erleben“
Hufnerhaus Hamburg-Allermöhe – Baustellenführung

Ansicht von der Straße aus. Foto: David Böning
Ansicht von der Straße aus. Foto: David Böning
Großes Interesse und viel Sympathie zeigten am 13.8.2016 die zahlreichen Teilnehmer, die der Einladung gefolgt waren. Aus Bonn extra angereist war Frau Dr. Schirmer, die Erläuterungen zum weiteren Erfolg der Jugendbauhütten aus Sicht der Deutschen Stiftung Denkmalschutz gab. Am Haus bereits erfolgte Befunduntersuchungen wurden von der begleitenden Restauratorin Frau Christiane Maier vorgestellt. Ihre Spurensuche hat zu überraschenden Einblicken in die Geschichte der Wandgestaltungen des Hauses geführt. Herr Dr. Reimers führte durch das Gebäude und demonstrierte die Ergebnisse seiner bauhistorischen Untersuchungen am Hufnerhaus von 1547, das ohne den finanziellen Einsatz der DSD heute bereits eingestürzt und damit verschwunden wäre.

OK-Mitglied Frau Caroline Weiss erläuterte den Anwesenden Idee und Konstrukt einer neu errichteten Jugendbauhütte in Hamburg und das bürgerschaftliche Engagement dafür durch den Initiativkreis der gemeinnützigen GmbH.
 
 

Erkundung des Hufnerhauses


Heiligen-Geist-Kirche Barmstedt – Bleiglasfenster werden restauriert

Das Bild zeigt Mitglieder der Kirchengemeinde und des Ortskuratoriums Hamburg vor der in der Sanierung bedfindlichen Kirche. Foto: Hans-Joachim Prange
Das Bild zeigt Mitglieder der Kirchengemeinde und des Ortskuratoriums Hamburg vor der in der Sanierung bedfindlichen Kirche. Foto: Hans-Joachim Prange
Das Bild zeigt ein Muster der Bleiglasfenster vor dem zu restaurierenden Fenster. Foto: Wolfgang Grandinger
Das Bild zeigt ein Muster der Bleiglasfenster vor dem zu restaurierenden Fenster. Foto: Wolfgang Grandinger

Der Wiedereinbau der restaurierten Bleiglasfenster in der Heiligen-Geist-Kirche in Barmstedt, Kreis Pinneberg, war am 24. August 2016 Anlass für einen Besuch von Johann Behringer, Ortskurator der DSD, bei Pfarrer Klaus-Dieter Piepenburg. Weiter hatten sich dessen Kollegen des großen Pfarrkreises, Gemeinderatsmitglieder sowie Pressevertreter vor dem ersten eingebauten Fenster eingefunden. Der dafür und für die Instandsetzung des Kircheninneren zuständige Architekt erläuterte die Besonderheiten der Fenster. Sie bestehen aus vielen kleinen, auf der Spitze stehenden Vierecken, die durch Bleiglasbänder zusammengefügt sind. Diese Bänder waren schadhaft geworden. Die Stiftung hatte dank der Lotterie GlücksSpirale 30.000 Euro geben können.

Näheres erfahren Sie hier.

 
 

Fördervertrag für Christuskirche Eimsbüttel

Für Restaurierungsarbeiten am Westportal stellt die DSD dank der Lotterie GlücksSpirale 15.000 Euro zur Verfügung. Johann Behringer, Hamburger Ortskurator, und Elena Blankenburg von Lotto Hamburg besuchten 10. August 2016 die Kirche, um sich die Arbeiten erläutern zu lassen.

Die neugotische Christuskirche in Eimsbüttel, errichtet von 1882 bis 1884 nach einem Entwurf des Berliner Architekten Johannes Otzen, zählt zu den Vorstadtkirchen, die in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts im Zuge des starken Wachstums der Hamburger Vororte gebaut wurden.

Im Zweiten Weltkrieg wurde sie stark zerstört und in den 1950er Jahren wieder aufgebaut. Zusammen mit den Pfarrhäusern und dem 1967/1968 erbauten Gemeindehaus steht sie seit 2007 als Ensemble unter Denkmalschutz.

Näheres erfahren Sie hier.


Hanse-Ausstellung mit großer Resonanz eröffnet

Die Ausstellung „Von der Hansekogge bis zur stillen Kapelle. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz fördert Denkmale der Hansezeit“ wurde am 6. August 2016 mit einem Vortrag von Herrn Prof. Dr. Rolf Hammel-Kiesow, dem wissenschaftlichen Leiter des Hansemuseums Lübeck, eröffnet. In seinem Vortrag „Von Nowgorod bis Lissabon. Die Hanse, ein europaweites Netzwerk “ befasste er sich mit den spannenden Themen der Erfolgsgeschichte der Hanse im ausgehenden Mittelalter und schilderte beeindruckende Biografien führender Handelsherren der Hanse und ihrer Familien einschließlich ihrer persönlichen Korrespondenz, Buchführungen und Abrechnungen. Zum Abschluss der mit mehr als 100 Teilnehmern gut besuchten Veranstaltung gab es ausreichend Gelegenheit zu weiterführendem Gedankenaustausch mit Prof. Hammel-Kiesow.

In der Ausstellung wurden auf zwölf informativen Tafeln u.a. Denkmale aus acht Hansestädten vorgestellt, darunter St. Georgen in Wismar und das Krämerhaus in Stralsund, eines der ältesten Bürgerhäuser an der Ostseeküste.


Kreuzkirche in Wandsbek wird gefördert

Das Bild zeigt von links: Johann Behringer (Ortskurator Hamburg), Jil Becker (Pastorin), Karl Grieser (Pastor), Torsten Meinberg (Geschäftsführer LOTTO Hamburg) Foto: Johann Behringer
Das Bild zeigt von links: Johann Behringer (Ortskurator Hamburg), Jil Becker (Pastorin), Karl Grieser (Pastor), Torsten Meinberg (Geschäftsführer LOTTO Hamburg)
Foto: Johann Behringer
Die Turmuhr in der Kreuzkirche Wandsbek muss noch wöchentlich von Hand aufgezogen werden. Foto: Johann Behringer
Die Turmuhr in der Kreuzkirche Wandsbek muss noch wöchentlich von Hand aufgezogen werden. Foto: Johann Behringer

Hans Behringer, Ortskurator Hamburg der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), überbrachte am 20. Juli 2016 zusammen mit Torsten Meinberg, Geschäftsführer von Lotto Hamburg, an Pastorin Jil Becker und Pastor Karl Grieser einen symbolischen Fördervertrag über 20.000 Euro für die zimmermannsmäßige Sanierung des Dachstuhls der Kreuzkirche in Hamburg-Wandsbek.

Die von 1908 bis 1910 erbaute Kirche ist ein zeittypischer konventioneller neogotischer Bau. Die Außenfassaden aus rustikalen Handstrichziegeln mit weißen Fugen zeigen schon erste Ansätze der Reformbewegungen im Kirchenbau vor dem Ersten Weltkrieg. Die Turmuhr gehört zu den wenigen Kirchturmuhren im Hamburger Raum, deren Uhrwerk noch einmal wöchentlich von Hand aufgezogen werden muss.

Näheres finden Sie hier.

 
 

Fördervertrag für St. Nikolai in Elmshorn

Zusammen mit Florian Blömer, LOTTO Schleswig-Holstein (2. von links) übergibt Ortkurator Johann Behringer (5. von links) den Fördervertrag an Rosmarie Lehmann (mit dem Fördervertrag) und weitere Vertreter der Kirchengemeinde St. Nikolai. Foto: NordWestLotto Schleswig-Holstein
Zusammen mit Florian Blömer, LOTTO Schleswig-Holstein (2. von links) übergibt Ortkurator Johann Behringer (5. von links) den Fördervertrag an Rosmarie Lehmann (mit dem Fördervertrag) und weitere Vertreter der Kirchengemeinde St. Nikolai. Foto: NordWestLotto Schleswig-Holstein

Einen Fördervertrag über 57.500 Euro für die Schwammbekämpfung überbrachten Johann Behringer, Ortskurator Hamburg der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, und Florian Blömer von NordWest Lotto, Anfang Juli an Rosemarie Lehmann von der Kirchengemeinde St. Nikolai.


Die 1657 niedergebrannte Nikolaikirche des mittleren 14. Jh. baute die Bevölkerung 1661 auf den Grundmauern der alten ohne Turm neu auf. 1733 erweiterte man die Kirche durch den barocken Südanbau, die sogenannte Schifferkirche, in der die Schiffer ihre Plätze hatten. 1881 wurde der neugotische Kirchturm angebaut. 1912/13 erneut umgebaut und restauriert, veränderte man 1960 den ursprünglich mit einer sandsteinernen Turmspitze ausgestatteten Turmhelm und deckte ihn mit Kupfer ein.


Die Kirche ist ein Zeugnis für eine abwechslungsreiche Stadt- und Restaurierungsgeschichte. Beachtenswert ist die umfangreiche barocke Ausstattung aus der Zeit nach dem Brand von 1657, die sich weitgehend einheitlich zeigt. Auch der ungewöhnliche Raumeindruck durch die Schifferkirche unterscheidet St. Nikolai von anderen Kirchen.
Das Gotteshaus ist nunmehr eines von über 170 Projekten, die die private Denkmalstiftung dank Spenden und Mittel der GlücksSpirale, der Rentenlotterie von LOTTO, allein in Schleswig-Holstein fördern konnte.

 
 

Fördervertrag für Bauernhaus in Neuendorf bei Elmshorn

Blick auf das Bauernhaus. Foto: Wolfgang Grandinger
Blick auf das Bauernhaus. Foto: Wolfgang Grandinger

Ortskurator Johann Behringer aus Hamburg konnte den Eigentümern der Rehder-Hofanlage dank Mitteln der GlücksSpirale am 24. Juni 2016 einen Fördervertrag über 40.000 € für Reetdacharbeiten am Haupthaus überbringen.

Die auf einem alten Deich in Elbenähe liegenden Gebäude wurden Mitte des 17. Jahrhunderts errichtet und erfuhren zwei weitere Ausbauphasen. Daher besitzt die Hofanlage einen hohen Zeugniswert für die verschiedenen Bau- und Lebensphasen seit ihrer Errichtung. Der gegenwärtige Zustand ist von besonderem Interesse, weil in ihm seit dem Anfang des 20. Jh. eine bemerkenswerte Nutzungskontinuität sowohl land- als auch hauswirtschaftlich gelebt wurde.

Die Mauer- und Dachsubstanz ist in einem bemitleidenswerten Zustand. Da das Haus leicht versetzt zum Deich steht, ist es zu Schäden am Mauerwerk, Rissen im Nordgiebel und zur Verformung der Dielenständer gekommen. Auch das Reetdach und die Dachkonstruktion sind stark sanierungsbedürftig.

Die neuen Eigentümer Steve Lissina und Kathrin Glinicki haben den seit zehn Jahren leerstehenden Hof erworben, um den Zustand mit der Renovierung weiterhin zu erhalten. Damit nehmen sie ein bewundernswertes Lebenswerk auf sich.

Näheres erfahren Sie hier.

 
 

Messestand auf Art Fair Hamburg

Das Ortskuratorium konnte zahlreiche Besucher über die Stiftung informieren. Foto: Wolfgang Grandinger
Das Ortskuratorium konnte zahlreiche Besucher über die Stiftung informieren. Foto: Wolfgang Grandinger

Auf dieser Kunstmesse im Großen Börsensaal der Handelskammer warb das Ortskuratorium vom 1. bis 4. April 2016 für die Aufgaben der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und die Aktivitäten unseres Kuratoriums. Viele Besucher interessierten sich näher dafür, nahmen Informationsmaterial mit und wollen künftig regelmäßig über unsere Veranstaltungen informiert werden. Zahlreiche Förderer freuten sich darüber, die Stiftung auf der Messe vertreten zu sehen.

 
 

„Denkmale erleben“

Unter diesem Motto lädt das Ortskuratorium Hamburg in unregelmäßiger Folge zu Veranstaltungen in Denkmale ein, die von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz gefördert wurden. Förderer und Freunde des Denkmalschutzes können so sehen, was mit dem Spendengeld geleistet wurde, und die Denkmale darüber hinaus durch Konzerte, Lesungen, Baustellenführungen unmittelbar erleben. Folgende Denkmale wurden so bereits vorgestellt.


Dreitägige Busexkursion nach Naumburg, Eisenberg, Bad Kösen

Gradierwerk in Bad Kösen. Foto: Wolfgang Grandinger
Gradierwerk in Bad Kösen. Foto: Wolfgang Grandinger

Diese nun fünfte Reise in Folge, konzipiert und geleitet vom Ortskuratorium Hamburg sowie angeboten im Katalog des Reiserings Hamburg, führte unter dem Leitwort „ Sakrale Bauwerke, ein steinernes Festbuch, ein Gradierwerk“ zu herausragenden, von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) geförderten Denkmalen ins Saale-Unstrut-Gebiet um Naumburg. Die Förderer und Interessenten konnten wieder erleben, wie erfolgreich die Spendengelder für ganz unterschiedliche, beeindruckende Denkmale von der DSD eingesetzt werden.

Besichtigt wurden Schloss Neuenburg bei Freyburg, die monumentalen Skulpturen an der Sandsteinwand des Steinauerschen Weinberg nördlich von Naumburg, in Naumburg Dom und die Stadt mit ihren zahlreichen Förderobjekten, in Eisenberg die barocke Schloßkirche mit überwältigendem, aber dezentem Stuckschmuck, sodann die riesige Klosteranlage Schulpforta mit mehreren geförderten Bauten und das Gradierwerk in Bad Kösen als besonderes kultur- und technikgeschichtliches Denkmal. Fundierte Führungen, dem Ruf der DSD zu verdanken, vertieften das Gesehene.

Die Begrüßung in Eisenberg durch den Bürgermeister und später den Landrat des Kreises im Kaisersaal des Schlosses beeindruckte die Teilnehmer und zeigte ihnen, welche dankbare Bedeutung dem Wirken der DSD zugemessen wird.

 
 


Tagesreisen 2016 zu geförderten Denkmalen

Wieder hat das Ortskuratorium Hamburg zusammen mit der Firma Reisering Hamburg mit zwei Tagesreisen Gelegenheit gegeben, Denkmale kennenzulernen, die von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz gefördert wurden. Die seit Jahren sehr erfolgreichen Reisen waren auch diesmal stark nachgefragt.


Büchen, Mölln, Ratzeburg

Am 12. Mai wurde bei schönstem Sommerwetter mit 50 Gästen zuerst die fast 800 Jahre alte Dorfkirche in Büchen-Dorf besucht, danach das Stadthauptmannshaus in Mölln, ein Denkmal der 300-jährigen städtischen Herrschaft Lübecks in Mölln. Den Abschluss bildete eine Führung durch den Ratzeburger Dom mit einem sehr lebendigen Vortrag über die Geschichte dieses beeindruckenden Bauwerks.


Rostock

Am 2. Juni galt die Reise mit 40 Teilnehmern der Rostocker Altstadt. Im ehemaligen Katharinenstift aus dem 13.Jahrhundert, der jetzigen Hochschule für Musik und Theater, informierte eine Mitarbeiterin der Hochschule über die Arbeit der Hochschule. Dann berichtete Herr Schinke, der Ortskurator in Rostock, viel über die Baugeschichte der Anlage.
Anschließend wurde das alte Rostocker Kaufmannshaus, das sogenannte „Hausbaumhaus“, besucht. Nach dem kleinen Hausbaumhaus folgte in der großen Marienkirche einen Rundgang mit einem sehr interessanten Vortrag vom ehemaligen Baupfleger der Kirche, Herrn Sakowski. Einige Mutige sind noch die 250 Stufen hoch zum Glockenstuhl gestiegen.


Hoffest auf Hof Eggers im Zeichen des Denkmalschutzes

Buntes Treiben auf dem Hofgelände. Foto: David Böning
Buntes Treiben auf dem Hofgelände. Foto: David Böning

Ein besonderes Denkmalerlebnis konnte das Ortskuratorium Hamburg seinen Förderern mit dem diesjährigen Hoffest auf Hof Eggers bieten.

Ein vielfältiges Programm wurde geboten, u. a. Hof- und Feldführungen, Rundfahrten mit einem Oldtimer-Trecker, Brotbacken im historischen Backhaus, Ausstellung von historischen Gerätschaften im ältesten Gebäude, dem Kornspeicher von 1530.

Das Ortskuratorium war mit einem informativen, gut besuchten Ausstellungsstand vertreten. Viele Besucher waren Förderer der Stiftung. Für sie ein Höhepunkt des Festes war die exklusiv von Herrn Georg Eggers durchgeführte informative Hofführung bis hinein in seine gute Stube. Daran und an der anschließenden Einladung zu Kaffee und Kuchen nahmen 40-50 Förderer teil.

Der fast 500 Jahre alte Hof Eggers ist der letzte vollständig erhaltene Vierländer Hof. Seit 1628 ist das von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz geförderte Denkmal im Besitz der Familie.

Näheres über den Hof und seine Förderung finden Sie hier.

 
 
 
 

Oldtimertreffen am Denkmal Tankstelle Brandshof

Foto: Jan Diekmann
Foto: Jan Diekmann

Auf Initiative des Kuratoriummitgliedes Jan Diekmann wurde das Ortskuratorium zum Treffen des Allgemeinen Schnauferl Clubs (ASC) am 6.5.2016 an der denkmalgeschützten Oldtimer-Tankstelle Brandshof eingeladen. Rund 50 Mitglieder der Hamburger Sektion reisten überwiegend in ihren Oldtimern an, ein beeindruckendes Erlebnis alter Autos. Bei dem schönen Wetter tagte der ASC im Freien. Nach Erläuterungen zur Oldtimer-Tankstelle konnten unsere Herren Diekmann und Schwartz die Deutsche Stiftung Denkmalschutz mit den wichtigsten Eckpunkten vorstellen und Informationsmaterial verteilen. Das Interesse der Clubmitglieder war groß, wie es sich in kleineren Gesprächskreisen zeigte.

Der Club will bei einem nächsten Treffen das Thema Denkmalschutz vertieft behandeln. Außerdem ist angedacht, bei einer Ausfahrt ausgewählte Denkmale anzufahren und zu besichtigen.

Eine Kulturgeschichte der Tankstelle in monumente-online finden Sie hier.

 
 

Auferstehungskirche Barmbek-Nord

Hinter diesem Portal - flankiert von Melanchthon und Luther - fand das Konzert statt. Foto: David Böning
Hinter diesem Portal - flankiert von Melanchthon und Luther - fand das Konzert statt. Foto: David Böning

Mit dieser Backsteinkirche, Baubeginn 1916, stellte das Ortskuratorium ein moderneres Denkmal vor. In dem hohen, hellen, runden Zentralbau mit ausgestellter Altarnische erlebten 110 Besucher am 13.3.2016 ein abwechslungsreiches Benefizkonzert mit ernsten und heiteren, klassischen und modernen Stücken. Aufgeführt wurden u.a. Werke von Charpentier, Händel, Purcell, Schostakowitch, Ungar und A. Hammond für Orgel, Trompete, Harfe und Gesang. Ausdrücklich erfreut waren die Zuhörer darüber, dass die Harfenistin mehrere Solostücke vortrug, was selten zu erleben ist. Sie dankten den Künstlern mit einem Spendenbetrag von 976 Euro für die Restaurierung der Kirche.

Anschließend führte Pfarrer Hanno die Aufstiegwilligen auf die Mitte der stark gewölbten Betonkuppel. Auf der Orgelempore mit dem Blick in den schlicht-prachtvollen Raum der Kirche gab es Gelegenheit zum Gedankenaustausch.

Näheres über die Kirche und ihre Restaurierung finden Sie hier.

 
 

Cello-Duo in St. Pankratius in Neuenfelde

Die Solisten des Benefizkonzerts am 1. November 2015 in der St. Pankratius-Kirche in Neuenfelde werden von Pastorin Miriam Polnau begrüßt. Foto: Eduard Oetling
Die Solisten des Benefizkonzerts am 1. November 2015 in der St. Pankratius-Kirche in Neuenfelde werden von Pastorin Miriam Polnau begrüßt. Foto: Eduard Oetling

Vor dem Benefizkonzert am 1.11. zugunsten der Restaurierung der ausgebauten Arp-Schnitger-Orgel führte Organist Hilger Kespohl durch die Kirche mit ihrer reichhaltigen Barockausstattung. Das Duo Jakob Kuchenbuch und Constantin Pritz, Studenten der Hochschule für Musik und Theater, spielte Werke für Cello solo und 2 Celli von Johann Sebastian Bach, Barrière und Kummer. Knapp 100 Besucher nahmen teil. Die Veranstaltung war sehr stimmig und stimmungsvoll. Das Denkmal konnte wirklich "erlebt" werden. Die Vorstellung der Kirche und die Musik der zwei Cellisten sorgten für begeisterte Zustimmung. Die Motivation der Besucher, sich für den Denkmalschutz und die DSD einzusetzen, wurde bestätigt und angeregt. St. Pankratius und die hfmt haben sicherlich neue Freunde gewonnen. Das Spendenaufkommen betrug mehr als 1.200 €. Alle waren sich über einen sehr schönen Ausklang eines sonnigen Herbstsonntags einig.

 
 

Florian Sonnleitner spielte in der Christianskirche

Florian Sonnleitner während des Konzerts in der Christianskirche. Foto: Tobias Stäbler
Florian Sonnleitner während des Konzerts in der Christianskirche. Foto: Tobias Stäbler

Der Erste Konzertmeister im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks spielte in einem Benefizkonzert am 15. September in der Christianskirche am Klopstockplatz in Hamburg-Ottensen Werke von Heinrich Ignaz Franz von Biber, Georg Philipp Telemann, Johann Paul Westhoff und Johann Sebastian Bach. Der Violinist begeisterte mit seinem abwechslungsreichen Programm, seinem hinreißenden Vortrag und seinen persönlichen Erläuterungen über 150 Zuhörer, die das auch mit hohen Spenden dankten.

 
 

Führung durch die ehemalige Pathologie des UKE

Ansicht des Fritz-Schumacher-Baus. Foto: David Böning
Ansicht des Fritz-Schumacher-Baus. Foto: David Böning

Im Fritz-Schumacher-Haus des UKE, der ehemaligen Pathologie, führte am 1.8.2015 Prof. Holstein durch das Haus und das hier nun untergebrachte, öffentliche Medizinhistorische Museum mit der Dauerausstellung "Die Geburt der modernen Medizin". Die 30 Teilnehmer waren beeindruckt von den Besonderheiten des Bauwerks und den modern präsentierten Objekten, die Prof. Holstein in lebendigen Vortrag in die Medizingeschichte und die des UKE einordnete.

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz hat sich an der Restaurierung des in den 1920er Jahren modernen Sektionssaales mit dem spektakulären Glasdach und des zughörigen Hörsaales beteiligt.

 
 

Letzte Förderverträge im Jahre 2015

Scheckübergabe im Hufnerhaus, welches durch die Jugendbauhütte saniert und genutzt werden soll: Ortskurator Hans Behringer, Johann Christian Kottmeier von der Jugendbauhütte Hamburg gGmbH und Torsten Meinberg von Lotto Hamburg. Foto: Lotto Hamburg
Scheckübergabe im Hufnerhaus, welches durch die Jugendbauhütte saniert und genutzt werden soll: Ortskurator Hans Behringer, Johann Christian Kottmeier von der Jugendbauhütte Hamburg gGmbH und Torsten Meinberg von Lotto Hamburg. Foto: Lotto Hamburg

Noch kurz vor Jahresende konnten Johann Behringer, Hamburger Ortskurator, und Torsten Meinberg, Geschäftsführer der Lottogesellschaft, Förderverträge aus Mitteln der GlückSpirale für das Hufnerhaus und die Paul-Gerhardt-Kirche übergeben.Das stark beschädigte Hufnerhaus in Hamburg-Allermöhe erhielt 27.000 € für die statische Notsicherung und Reetdachergänzung. Das Haus ist eines der letzten großen niederdeutschen Hallenhäuser auf dem Billwerder und zugleich eines der ältesten erhaltenen Fachhallenhäuser Norddeutschlands. Es konnte in letzter Minute vor dem Abriss bewahrt werden, da es eine eigens dafür gegründete und privat finanzierte Jugendbauhütte übernommen hat und mit den Jugendbauhüttlern sanieren will.

Näheres siehe: http://www.denkmalschutz.de/presse/archiv/artikel/dsd-foerdert-das-hufnerhaus-in-hamburg-allermoehe.html

 
 
von links nach rechts: Ortskurator Hans Behringer, Architekt Ulrich Earbe, Pastorin Dr. Barbara Schiffer, Kirchenvorstand Bert Wallowyund Lotto-Hamburg-Geschäftsführer Torsten Meinberg. Foto: Lotto Hamburg
von links nach rechts: Ortskurator Hans Behringer, Architekt Ulrich Earbe, Pastorin Dr. Barbara Schiffer, Kirchenvorstand Bert Wallowyund Lotto-Hamburg-Geschäftsführer Torsten Meinberg. Foto: Lotto Hamburg

Die Paul-Gerhardt-Kirche in Hamburg-Bahrenfeld ist ein bemerkenswerter Nachkriegsbau von 1956. Der Baukörper der Kirche wächst aus einem breit gelagerten Gemeindehaus heraus. Der Kirchengrundriss weist einen langgestreckten, stützenfreien Saal auf, der sich trapezförmig nach Osten verengt und in einer Halbkreisapsis endet. Mit dem Förderbetrag von 22.000 € kann die notwendige Überarbeitung des Kupferdaches über dem Kirchenschiff vorgenommen werden.

Weiteres über die Kirche: http://www.denkmalschutz.de/presse/archiv/artikel/die-paul-gerhardt-kirche-in-hamburg-altona-wird-foerderprojekt-der-deutschen-stiftung-denkmalschutz.html

 
 

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